Curriculum

EMDR und Traumatherapie mit Kindern und Jugendlichen
Ausbildungscurriculum (3-tlg.) mit Lutz-Ulrich Besser

 

 

Was

Ziel der Fortbildung ist die Vermittlung allgemeiner Grundlagen moderner Konzepte der Trauma-Therapie mit EMDR in Theorie und Praxis. Der Fokus liegt dabei auf den Besonderheiten und Unterschieden bei Kindern und Jugendlichen. In den einzelnen Modulen werden Erkenntnisse der Neurobiologie, Bindungs- und Traumaforschung und die Anwendung von EMDR zur Behandlung verschiedener Symptome praxisnah vermittelt. Dazu gehören auch entwicklungspsychologische und systemische Aspekte. Im Vordergrund der Fortbildung steht jedoch der Einsatz von »EMDR mit Kindern und Jugendlichen« in Form von Theorievorlesung, Fallbeispielen, Rollenspielen, Übungen (inkl. Training und Selbsterfahrung) sowie Video- und Live-Demonstrationen.

 

 

Wofür

EMDRIA-Europa-Zertifikat

»EMDR-Therapeut mit Kindern und Jugendlichen«

nach Erfüllung der internationalen EMDRIA-Richtlinien

 

 
Wann

Modul 1: 09./10.11.2012

 

Modul 2: 14./15.02.2013

 

Modul 3: 06./07.06.2013

 

Zeiten: 1. Tag: 10:00 bis 19:00 Uhr, 2. Tag: 09:00 bis 17:30 Uhr

   
Wo

Haus Nazareth

Brunnenstraße 57a

54484 Maring-Noviand

   
Wie viel

- Je Modul EUR 450,- (ohne Übernachtungs- und Verpflegungskosten)

- Preise für EMDR-Einführungs- und Fortgeschrittenenkurse (Erwachsene) siehe www.emdr-institut.de

 

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Curriculum

Trauma - Bindung - Therapie
Psychotraumatologie, Traumatherapie, Traumaberatung und Traumapädagogik

nach dem KReST-Modell (9-tlg. Curriculum)

in Kooperation mit dem Zentrum für Lebenslanges Lernen

 

mit

  • Lutz-Ulrich Besser (FA für Psychiatrie u. Psychotherapie, Kinder- und Jugendpsychiater, FA für Psychotherapeutische Medizin, Traumalehrtherapeut)
  • PD Dr. med. Karl-Heinz Brisch (Gastdozent)
  • Jochen Uttendörfer (Dipl. Psychologe, Psychologischer Psychotherapeut, Trauma-, EMDR-Therapeut DeGPT)
  • Alexander Korittko (Lehrtherapeut DGSF, Familientherapie, Traumaexperte)

 

 

Was

In den einzelnen Blöcken des Curriculums wird theoretisch und praktisch aufgezeigt und geübt, wie nach neuen Erkenntnissen ressourcenorientiert u. traumazentriert in Einzeltherapie sowie Familien- und Paartherapie ambulant und stationär posttraumatische Störungen und die daraus resultierenden Probleme effektiv behandelt werden können.

Das Curriculum wird die Teilnehmer mit den Grundlagen und Konzepten der modernen, wissenschaftlich fundierten
     - Psychotraumatologie,
     - Neurobiologie, Bindungs- und Stressforschung,
     - Traumapsychotherapie (Klinik, Diagnostik, Behandlung)
     - Traumaberatung/ -behandlung und Gesprächsführung
vertraut machen.

Inhalte werden multimedial, didaktisch klar und anschaulich vermittelt und durch Videobeispiele, Rollenspiele und „Live-Arbeit" praxisnah demonstriert. In Selbsterfahrungsepisoden sollen die Erkenntnisse anschließend erprobt werden. Das traumazentrierte Konzept der Behandlung posttraumatischer Störungen und Persönlichkeitsveränderungen wird an echten Therapiebeispielen erläutert.
Die veränderte Stress- u. Informationsverarbeitung und Gedächtnisfunktion sowie emotionale und körperliche Reaktionsmuster nach traumatischen Erlebnissen bedarf multidimensionaler therapeutischer Interventionen. Deshalb werden in dem 4-phasigen traumazentrierten Psychotherapie- und Beratungsmodell KReST tiefenpsychologische, behaviorale, imaginative, hypno- und körpertherapeutische Techniken zur Symptomreduktion und Heilung von psychischen Problemen, Symptomen und Persönlichkeitsstörungen genutzt.

 

 

Wofür

-> Fortbildungspunkte (18 bis 20 je Block) von allen Landes-, Ärzte- und Psychotherapeutenkammern
-> Zertifikat "Psychotraumatologie und traumazentrierte Psychotherapie" vom zptn
-> Zertifikat "Psychotherapie und Traumatherapie" vom zptn
-> Zertifikat "Psychotraumatologie und Traumaberatung" vom zptn
-> Zertifikat "Spezielle Psychotraumatherapie DeGPT" durch den Dachverband DeGPT e.V. möglich

 

 
Wann

Modul 1:    19. - 20.09.2011
· Geschichte und allgemeine Psychotraumatologie
· Neurophysiologie von Stress- und Traumaverarbeitung
· „Neuroplastizität", nutzungsabhängige Hirnstrukturierung
· Wissenschaftliche Forschung zu Trauma und Therapie
· Trauma- Dissoziation - Gedächtnisbildung
· Klinik, Diagnostik u. Behandlungsgrundlagen posttraumatischer Belastungs- und Persönlichkeitsstörungen
· Einführung ins 4-phasige KReST-Modell der traumazentrierten Psychotherapie und Beratung


Modul 2:    30. - 31.01.2011
· Fortsetzung und Ergänzung der Grundlagen
· Vom sicheren äußeren Ort zum sicheren Inneren Ort
· Phase 2: Stabilisierung und Ressourceninstallation- Visualisierungs- und Imaginationsübungen („meditative" und „dialogische" Form)
· Distanzierungstechniken: Dissoziationsstopp, Reorientierung, Containment, „Notfallliste/Notfallkoffer"
· Praktikum: Übungen und Selbsterfahrung in Dreiergruppen


Modul 3:    18. - 19.04.2011
· Stabilisierungstechniken/Imaginationsübungen (Fortsetzung), Demonstration und Praktikum
· „Das Innere Kind": Ressourcenarbeit auf der Inneren Bühne, „Innerer Dialog" mit dem „Inneren Team"
· Liste positive Life-Events
· „Screen-/Bildschirm-Technik" zur Ressouceninstallation (Pos. Life-Events mit Zufriedenheit, Glück, Stolz)
· Einführung und Live-Demonstration


Modul 4:    04. - 05.06.2012
· Bindungstheorie und Forschung
· Bindungsmuster und Bindungsstörungen
· Trauma, Bindungsstörungen und die Folgen bei Kindern und Erwachsenen; psychodynamisch-bindungsorientierte Therapie
· Praktikum: Übungen und Selbsterfahrung in Gruppen


Modul 5:    30.08. - 01.09.2012
· Einführung in Diagnostik und Phänomenologie dissoziativer Störungen und Persönlichkeitsveränderungen als komplexe PTBS
· Arbeit mit dem »inneren Team« bzw. »Ego-State-Arbeit«
· Gewalt, organisierte und rituelle Formen sexueller Ausbeutung und Misshandlungen
· Tätertypen, Stufen der Verleugnung; Therapie mit Tätern


Modul 6:    06. - 07.11.2012 (Alexander Korittko)
· Akut-Traumata und ihre Begleitung und Behandlung - Frühe Interventionen, Debriefing, Defusing
· Grundlagen notfallpsychologischer Interventionen
· Systemische Aspekte der „Traumatherapie"
· Posttraumatische Belastungsstörung innerhalb der Familie
· Arbeit mit Kindern, Familien und Paaren nach verschiedenen Traumatisierungen (Einführung)

Praxis- und Supervisionstag:     8. November 2012, (09:00 bis 17:00 Uhr)


Modul  7:    12. - 13.02.2013
· Traumatogramme und Therapieplanung
· Innere Bühne: Bergen verletzter jüngerer „ICH-Anteile"
· Screen-/Bildschirm-Technik: Traumabearbeitung durch Traumasynthese und -integration von Bild, Kognition, Affekt, Körpererinnerung und -reaktion bei verschiedenen Formen von Traumata
· Video- und Livedemonstrationen


Modul 8: 22. - 24.04.2013 (3-tägig)
· Fortsetzung Traumabearbeitung und -Synthese mit Screentechnik
· Praktikum: Screentechnik mit eigenen „t-Traumata" (Selbsterfahrung in Therapeut-/Klient-/Beobachterrolle)
· Übertragung / Gegenübertragung, „stellvertretende Traumatisierung"
· Psychohygiene für PsychotherapeutInnen

Praxis- und Supervisionstag:     25. April 2012, (09:00 bis 17:00 Uhr)

 

Modul 9: 03. - 04.06.2013
· Klinische Diagnostik einfacher und komplexer posttraum. Störungen
· Therapeutische Methoden (VT, EMDR, DBT, PITT, KReST)
· Juristische Fragen zu OEG, GewSchG, Zivil- und Strafrecht

Praxis- und Supervisionstag:     05. Juni 2013, (09:00 bis 17:00 Uhr)

 


 

Zeiten
1. Tag von 10:00 bis 19:00 Uhr
2. Tag von 09:00 bis 17:00 Uhr

 

Fortbildungsbescheinigungen und Zertifizierungen:

Zum Ende eines jeden Moduls erhält jeder eine Teilnahmebescheinigung, am Ende des Curriculums eine Gesamtteilnahmebescheinigung entsprechend der zugehörigen Berufsgruppe.

 

Zertifikate - Voraussetzung neben dem beruflichen Status:

1. Teilnahme an Gruppensupervision - 35 Std.(Gruppe A u. B); - 21 Std. (Gruppe C)

2. Eigene Fallpräsentationen

3. Abschließende Fallberichte (3-5 Seiten) - 4 Fallberichte.(Gruppe A u. B); - 3 Fallberichte (Gruppe C)

4. Ein Video (Ressourcenarbeit) - Innere Kindarbeit oder Screenen pos. Life-events - (Gruppe C)

5. Ein Video über Traumabearbeitung / Traumasynthese mit Screentechnik (nur Gruppe A u. B)

6. Traumazentrierte Selbsterfahrung (mindestens 5 Doppelstunden) bei ausgebildetem Traumatherapeuten

7. Kollegiales Abschlusskolloquium in Kleinruppen (Voraussetzung für die Teilnahme am Kolloqium ist die Anmeldung hierfür und das Übersenden der Fallberichte sowie der Videos bis spätestens vier Wochen vor dem Kolloqiumstermin)

 

A > Zertifikat "Psychotraumatologie und traumazentrierte Psychotherapie" vom zptn
B > Zertifikat "Psychotraumatologie und Traumatherapie" vom zptn
C > Zertifikat "Psychotraumatologie, Traumapädagogik und Traumaberatung" vom zptn (Module 1 - 6 und 9, 7 und 8 fakultativ)

   
Wo

Veranstalter und Anmeldung an:
Zentrum für lebenslanges Lernen e. V.
Maiweg 140
56841 Traben-Trarbach/Wolf
email: info@zentrum-lebenslanges-lernen.de
Tel.: (0 65 41) 70 09 - 80, Fax: (0 65 41) 55 26

Veranstaltungsort
Brunnenstraße 57A
Beratungsstelle: Haus Nazareth
54484 Maring-Noviand

   
Wie viel

€ 280,- je Modul 1 bis 7 & 9 (inkl. Seminarmappen, Mittag und Imbiss) ohne Übernachtung
€ 400,- für Modul 8 (3-tägig inkl. Praktikumstag)

 

ausgebucht AGB Button Online Anmeldung Anmeldung Button Flyer Button