Literatur
Eigene Veröffentlichungen (in):
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Ulrich Sachsse, Ibrahim Özkan, Annette Streeck-Fischer (Hrsg.) Traumatherapie - Was ist erfolgreich?
Seit gut einem Jahrzehnt werden Verständnismodelle und Psychotherapiestrategien für posttraumatische Belastungsstörungen entwickelt. Nun wird eine erste Bilanz vorgelegt zu den zentralen Fragen: Was ist erfolgreich? Was hat sich bewährt? Sind Therapeuten unterschiedlicher Orientierung zu vergleichbaren Resultaten gelangt? Das Buch bietet einen reichhaltigen Einblick in verschiedenste Ansätze und Methoden der Traumatherapie: ambulante und stationäre Behandlung, Gestalttherapie, EMDR (eine Kurzbehandlungstechnik mit Hilfe von Augenbewegungen), Bioenergetik, Hypnotherapie, Neurolinguistisches Programmieren. Schulenübergreifend zeigt sich, dass stabilisierende Ressourcenorientierung und vorsichtig gesteuerte Begegnung mit den traumatischen Erfahrungen therapeutisch erfolgreich sind und den betroffenen Patienten eine neue Lebensqualität geben können. Mit Beiträgen von Lutz-Ulrich Besser, Veronike Engl, Dorothea Fuckert, Katrin Hille, Iris Kepper, Friedhelm Lamprecht, Ulrike Lehmann, Bettina Overkamp, Ibrahim Özkan, Ulrich Sachsse, Helga Schrader-Mosbach, Silke Schröder, Michael Shelliem, Annette Streeck-Fischer, Visal Tumani, Christina Vogel |
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Alexander Korittko, Gerald Hüther, Gerhard Wolfrum, Lutz Besser. Neurobiologische Grundlagen der Herausbildung psychotraumabedingter Symptomatiken
Zusammenfassung: Die Herausbildung psychotraumabedingter Symptomatiken stellt für Diagnostiker und Behandler eine enorme Herausforderung dar: Während unser gegenwärtiges Medizinsystem auf klar voneinander abgrenzbare und mit spezifischen Therapien behandelbare Erkrankungen ausgerichtet ist, zeigen sich Traumafolgestörungen sehr vielgestaltig und in individuell sehr unterschiedlichen Ausprägungen. Ein besseres Verständnis der durch psychische Traumatisierung im Gehirn ausgelösten Veränderungen kann dazu beitragen geeignete diagnostische Verfahren und therapeutische Interventionen für Patienten mit posttraumatischen Störungen zu entwickeln.
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HerausgeberInnen: Bausum, Jacob / Besser, Lutz Ulrich / Kühn, Martin / Weiß, Wilma Traumapädagogik - Grundlagen, Arbeitsfelder und Methoden für die pädagogische Praxis
Traumapädagogik hat sich in den letzten Jahren als neue, eigenständige Fachdisziplin entwickelt und etabliert. Traumapädagogische Ansätze sind dabei längst nicht mehr auf die stationäre Jugendhilfe begrenzt, sondern kommen in vielfältigen Arbeitsfeldern zum Einsatz. Erstmals liegt nun ein Überblick über die aktuelle traumapädagogische Debatte im deutschsprachigen Raum vor.Der Band bereitet die pädagogischen und neurobiologischen Grundlagen für die professionelle traumapädagogische Arbeit auf und diskutiert die Bedeutung von psychotraumatologischen Erkenntnissen für die unterschiedlichen Arbeitsfelder. Der Schwerpunkt liegt dabei auf Schule und Jugendhilfe, den Schnittstellen zur Traumatherapie sowie genderorientierten und biografischen Ansätzen. Es folgen praxiserprobte Konzepte und Methoden der Traumapädagogik aus unterschiedlichen Arbeitsfeldern. Unter dem Fürsorgeaspekt werden stabilisierende Prinzipien von Leitungen und Fachdiensten dargestellt. Der Band macht Mut, denn er zeigt, dass der pädagogische Beitrag zur Bearbeitung traumatischer Belastungen von Kindern und Jugendlichen eine wichtige Rolle einnimmt. Mit Beiträgen von Jacob Bausum, Lutz-Ulrich Besser, Karl-Heinz Brisch, Eva Bundschuh, Ulrike Ding, Kristof Haaser, Michaela Halper, Maria Krautkrämer-Oberhoff, Martin Kühn, Birgit Lang, Thomas Lutz, Petra Orville, Eva Picard, Wolf Wagner, Wilma Weiß.
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Interpixel (Hrsg.) MEGA BUSTER – Kriegsgebiet Kinderzimmer - Eine Intervention zu Gewalt, Gesellschaft und Entwaffnung
Interpixel lancierte 2006 aus Anlass des 125-Jahr-Jubiläums des Bourbaki-Panorama-Bildes in Luzern das mehrteilige Kunstprojekt «Mega Buster», mit dem wir gesellschaftspolitische Fragen zu Kriegsspielzeug, Medienkonsum und Gewalt künstlerisch durchleuchten und Stellung beziehen. Im Rahmen dessen entwaffneten wir über fünfzig Schulklassen und weitere Kinder, Jugendliche und Erwachsene in der Schweiz. In einem weiteren Schritt legen wir nun einen Reader zur Thematik «Kriegsgebiet Kinderzimmer» vor, der sich aus künstlerischer Sicht und mit zahlreichen Texten aus den Gebieten der Ethik, Soziologie, Rechtswissenschaft, Friedenspolitik, Psychologie, Neurobiologie, Pädagogik und Medienforschung mit einem ebenso kontroversen wie aktuellen Thema befasst.
Herausgegeben von Interpixel in Zusammenarbeit mit dem Schweizerischen Friedensrat und der Zeitschrift VPOD Bildungspolitik unter dem Patronat von Pro Juventute.
Einführung von Interpixel (Philippe Sablonier und Eva-Maria Würth), Vorwort von Peter Weishaupt, Schweizerischer Friedensrat, und Ruedi Tobler, VPOD Bildungspolitik
Textbeiträge von Elisabeth Baumgartner und Carolin Würzner, Lutz-Ulrich Besser, Barnaby Drabble, Bernhard Hauser, Donata Maria Krethlow-Benziger, Michael Marugg, Dorothee Messmer, Elke Ostbomk-Fischer, Brita Polzer, Jean-Daniel Strub, Stephan Truninger und Anja Meyerrose
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Karl Heinz Brisch, Theodor Hellbrügge (Hrsg.) Bindung, Angst und Aggression - Theorie, Therapie und Prävention
Was geht in aggressiven und ängstlichen Kindern vor?
Aggressionen und Ängste entstehen oft früh im Laufe der kindlichen Entwicklung und können sich zu schwerwiegenden emotionalen und sozialen Störungen bis hin zur Kriminalität weiterentwickeln. International renommierte Experten zeigen, was in Prävention, Beratung und Psychotherapie getan werden kann.
Es wird immer wichtiger, das Entstehen von feindseligen Vorurteilen und von aggressivem Verhalten bei jungen Menschen zu verstehen. Nur so ist es möglich, Aggressionen und die oft dahinterstehenden Ängste frühzeitig zu erkennen oder durch geeignete Präventionsmaßnahmen sogar zu verhindern.
Die Beiträge setzen sich mit den Fragen zur Entstehung von Angst und Aggressivität ausein ander. Sie zeigen auf, wie durch geeignete präventive Maßnahmen, durch Beratung und Psychotherapie solche Entwicklungen verhindert und ihre Erscheinungsformen behandelt werden können. Die Beiträge widmen sich beispielsweise den Fragen: - Gewalt in Medien und ihre Wirkungen auf Jugendliche und Gesellschaft, - Mobbing, Bullying unter Schülern, - Auswirkung von Gewaltdarstellung in Film und Fernsehen auf die Gehirnentwicklung, - Unruhig-aggressive Jungen, - Kinderpornographie im Internet und ritueller Missbrauch.
Mit Beiträgen von: Lutz-Ulrich Besser, Henri Parens, Stephen Suomi, Frank Dammasch, Franco Bettels, Jo Groebel, Thomas Salzberger, Michaela Huber, Nicolas B. Allen, Annette Streeck-Fischer, Horst-Eberhard Richter, George Downing, Inge Seiffge-Krenke, Ulrich T. Egle, Karl Heinz Brisch, Theodor Hellbrügge und Royston Maldoom.
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Besonders empfohlene Literatur:
Traum & Gewalt - Forschung und Praxisfelder
Klett-Cotta
Herausgeber: Günter H. Seidler, Harald J. Freyberger und Andreas Maercker
Die wissenschaftliche Zeitschrift erscheint quartalsweise pro Jahr und beinhaltet die neuesten Erkenntnisse aus Forschung, Theorie und Praxis der Psychotraumatologie und Traumstherapie
Ausdrückliche Empfehlung des zptn
Gesamtliteraturliste:
- Literaturliste (Stand: Juni 2011 - zum Download anklicken)
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